Wieso werde ich nicht berühmt? (Oder zumindest reich...)

12.08.2016 - 16:00 von Ole Sindt (Kommentare: 1)

Eine einfache Antwort

 

Im Podcast "Reply All" von Gimlet wurden in Folge 72 (Dead is Paul) zwei Bloggerin von MTV über eine Fashion-Youtuberin befragt, deren sonderbares Verhalten wohl im Internet einiges Aufsehen erregte. Ich empfehle schon deshalb diese Folge zu hören, weil die beiden MTV-Mädels so seltsam reden, dass ich anfangs dachte, die spielen das nur. War wohl aber echt. Zurück zum Thema:

Die beiden sagen dabei, dass die Fashion-Lady mit 600.000 Abos auf Youtube keine rieisige Followergemeinde hat.

Dies veranlasste eine Hörerin zu einer Email, die in Folge 73 (Sandbox) aufgegriffen wird. Sie berichtet dort über ihren Youtube-Kanal, in den sie extrem viel Arbeit investiert, der aber gerade einmal 600 Abos aufweist. Dabei arbeitet sie doch so hart daran und netzwerkt usw.

Das Netz ist voll mit Ted-Talks und und und, wie man es schafft, wie man Geld scheffelt und berühmt wird und der Tollste überhaupt. Failure ist nur "not an option", Failure gibt es einfach nicht.

Im Podcast "Startup" (auch von Gimlet) empfehle ich hier mal Season2, wo ein Unternehmen quasi als Versager gilt, nachdem man es nicht schafft, das neue Uber zu werden, sondern nur eine normale Firma, die etwas Profit macht.

Auch bei uns Fotografen gibt es so eine Einstellung: Content, Content, Content, am besten ne coole Mütze, ordentlich Tattoos, cooler Spruch dabei und schon bist Du der Held. Glückwunsch!

Warum es manchmal nicht so klappt, dafür hat Darius Kazemi von Tiny Subversions eine tolle Theorie (und mehr ist es nicht). Ich finde seinen Talk vom 2014er XoXoFest wirklich grossartig! Viel Spaß damit.

 

 

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Kommentare

Kommentar von Susanne | 17.02.2017

Super Video, ja und insgesamt: tolle Website. Irgendwie fühlt man sich nach dem Lesen richtig gut :-))

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